Über den Mops
Was man
über Möpse wissen sollte:
Möpse sind sehr sozial und tolerant und schätzen die Anwesenheit von
anderen Hunden, Katzen, Hasen, Vögel usw. usw.
im Haus.
Hündin oder Rüde- das
Geschlecht spielt bei dieser Rasse eher eine untergeordnete Rolle, da
alle Möpse extrem anhänglich und menschenbezogen sind.
Möpse sind, wie alle
anderen molossoide (kurzschnäuzige) Rassen auch, etwas hitzeempfindlich,
daher sollten Spaziergänge in den Sommermonaten am besten in die frühen
Morgen- oder Abendstunden gelegt werden.
Möpse sind
hochintelligent und eigentlich immer bestrebt, ihrem Besitzer zu
gefallen, man sollte sie daher liebevoll, aber konsequent erziehen.
Lassen Sie den
Mopswelpen in den ersten Wochen neben Ihrem Bett schlafen, das nimmt ihm
die Angst des Verlassenseins. Spielen Sie viel mit dem kleinen Kerl,
sorgen Sie aber dafür, dass er tagsüber ausreichend schläft. Lange
Spaziergänge sind am Anfang tabu, besonders in den Wintermonaten.
Die Ernährung besteht
aus einem hochwertigen Trockenfutter das wir Ihnen für die ersten Wochen
mitgeben. Sie sollten aber den Futterplan abwechslungsreich gestalten,
indem Sie auch Fleisch und Dosenfutter anbieten.
Möpse sind pflegeleichte
Hunde. Tägliches Bürsten/Striegeln und tägliches Säubern der Nasenfalte
reichen völlig aus. Ein Bad kann aber der pflegeleichteste Hund auch von
Zeit zu Zeit vertragen. Danach muss der Mops aber gut getrocknet (gefönt)
werden.
Das lästige
Krallenschneiden entfällt, wenn der Hund auf hartem Boden läuft.
Die
Gesundheit
Möpse sind urige Hunde
mit robuster Gesundheit, vorausgesetzt, sie kommen aus einer gesunden
Linie und wurden beim Züchter optimal aufgezogen.
Möpse überschätzen sich,
dadurch ist die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen im Augenbereich
erhöht. Solch eine Verletzung sollte nie unbehandelt bleiben. Hier ist
ein Besuch beim Tierarzt erforderlich. Sie springen auf Tische und Sofas
aus dem Stand und gehen auf große Hunde zu, als seien sie ebenso groß
und stark. Sie zeigen kaum Schmerzen oder Leid, man muss seinen Hund
schon gut kennen, um zu sehen, ob es ihm gut oder schlecht geht.
Helle Hunde sind
anfälliger für Hautprobleme. Manche Möpse reagieren auf Hitze mit
Pickeln oder Ausschlag. Auch starker Stress kann ein Auslöser sein. Im
Wachstum haben viele Möpse regelrechte Pubertätspickel, die aber meist
von allein wieder verschwinden.
Auch bei den Möpsen gibt
es Hautprobleme ausgelöst durch die Demodexmilbe. Nach neuen
Erkenntnissen ist die
lokalisierte Form weitgehend ungefährlich und heilbar, die
generalisierte jedoch
ist sehr problematisch. Man vermutet einen Fehler im Immunsystem (in
einer T-Zelle) als Auslöser.
Manche Hunde entwickeln
im Laufe ihres Lebens Allergien. Oft ist hier das Futter eine
Ursache.
Kleinhunde haben
manchmal Probleme mit lose sitzenden Kniescheiben. Patella Luxation kann
dazu führen, dass die Kniescheibe immer wieder "herausspringt" und dem
Hund Schmerzen bereitet.
Möpse sind
hitzeempfindlich, wie alle kurzschnäuzigen Rassen. Bitte keine großen
Anstrengungen bei hohen Temperaturen. Ebenso empfindlich reagieren sie
auf Kälte. Deshalb ist ein Mops für die Haltung im Freien absolut
ungeeignet.
Was man beim Kauf eines Mops
beachten sollte:
Die Preise für einen Mopswelpen differieren von Züchter zu Züchter und richten sich nach dem Wert der Verpaarungen. Bei einem seriösen Züchter bezahlen Sie für Ihren Mopswelpen mit VDH Papieren in der Regel zwischen 1200,- und 1500,- Euro. Die Ahnentafel ist für Sie ein Garant, dass der Hund aus einer kontrollierten Zucht stammt. Ein Züchter, der Mitglied in einem Zuchtverband ist (z.B. VDH, VK, DMC), ist verpflichtet, seine Welpen mit Ahnentafeln abzugeben. Züchter, die Mopswelpen mit und ohne Papiere anbieten, sind auf keinen Fall seriös!
Sie kaufen ja auch kein
Auto ohne
Fahrzeugschein!
Folgende Anschaffungen / Kosten sollten berücksichtigt werden:
- Bettchen oder Körbchen (am besten aus
Kunststoff mit Kissen oder aus Stoff, was sich problemlos waschen
lässt)
- Futter/-Wassernapf
- Striegel zur Fell- und Hautpflege
- Shampoo/Ohrreiniger
- Zeckenzange
- Krallenzange
- Hundespielsachen
- eine Transportbox fürs Auto
- für den Anfang ist ein Welpengitter
empfehlenswert
- Leine, Halsband und/oder Geschirr
Weitere Kosten entstehen durch
- die jährlichen Wiederholungsimpfungen (ca. 50
Euro)
- die jährlich Wurmkur (ca. 10 Euro)
- den Abschluss einer
Hundehaftpflichtversicherung
- die Hundesteuer, die nach Größe der Stadt oder
Gemeinde variieren.
- Krankheit. Jeder Hund kann mal krank werden und der Besuch des Tierarztes ist dann erforderlich
